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Hier... finden Sie Luxus, Charme und Rückgezogenheit ...

Mitten im Grünen gelegen ist das Schloss von Epinay ein bemerkenswerter Wohnsitz, dessen Geschichte zurückreicht bis ins 13. Jahrhundert und vielleicht bis zum Jahr 1000 für die ersten Befestigungsanlagen.

Jedoch stammt der Hauptteil des Gebäudes aus dem 15. und 17. Jahrhundert. Zum aktuellen Zeitpunkt präsentiert das Schloss eine Fassade mit Sprossenfenstern und darüber Dachluken. Schöne Wasserspeier, von denen einer mit einem Kuhkopf geschmückt ist, betonen die plastische Oberfläche der Fassade, welche seit den letzten Umbauarbeiten im 19. Jahrhundert unvollendet belassen wurde.
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Das Hauptgebäude fügt sich zwischen zwei Türme: einen runden aus dem 18. Jahrhundert und einen quadratischen Turm aus dem 15. Jahrhundert. Der runde Turm war in der Tat Bestandteil der ehemaligen befestigten Ringmauer, wurde jedoch zum Taubenschlag umgebaut und im 17. Jahrhundert mit einer Kuppel überdacht. Die Kuppel selbst wird überragt von einem erstaunlichen Bleistab, der über einem Meter hoch aufragt und mit einer sehr schönen Taube und drei großen Blättern verziert ist.
Das Taubenzuchtrecht galt als Privileg, das dem dominierenden Schloss jedes Bezirkes vom König gewährt wurde; man verstand darunter 400 Taubenlöcher und eine Leiter, die um eine zentrale Achse gedreht werden konnte. Diese erleichterte das Säubern und das Einsammeln von Vogelmist als Dünger. Jedes Taubenloch entsprach einer bestimmten Grundstücksfläche. Das Taubenzuchtrecht galt also in Abhängigkeit von dieser und war deshalb sehr begehrt als äußeres Zeichen von Prestige.

Die Hauptfassade lässt nicht vermuten, dass sich auf der Rückseite des Schlosses, auf der gegenüberliegenden Hofseite, ein Herrenhaus aus dem 15. Jahrhundert erhebt, welches an den Charme mancher bretonischer Landsitze aus Schiefer und Tuffstein erinnert. Dazu gehört ein quadratischer Turm, der eine schöne Wendeltreppe beherbergt. Große Bauarbeiten im 17. Jahrhundert verlängerten diesen Wohnsitz in südlicher Richtung durch den Anbau eines langen Gebäudes mit weitläufigen Fenstern und einer Tür am Giebelfeld, in Richtung der Fassade der Abtei von Saint-Georges.

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Diesem Herrenhaus aus dem 15. und 16. Jahrhundert gegenüber erheben sich noch die Überreste der mittelalterlichen Festung: eine hohe Umfassungsmauer mit Rundgang als Ruinen eines Schlösschens und mit eckigem Eingang, welcher den Zugang zum Innenhof der Behausung freigab. Die Wassergräben rund um die Festung wurden mit Sicherheit zugeschüttet, aber es gibt immer noch Spuren des Befestigungsapparats auf dem Weg hinunter zu den Teichen. Im Übrigen: Das Souterrain, das sich am Fuße des Taubenschlags öffnet, gehörte ohne Zweifel zu dieser Verteidigungseinheit; eine wesentlich wahrscheinlichere Hypothese als die Behauptung, das Souterrain führe zur Abtei, wie es die Legende besagt. Aber es steht Ihnen frei zu spekulieren und zu träumen!

 


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Große angevinische Familien
waren Besitzer der Domäne von Epinay. Den Gastinel, Begründer der Domäne im 12. Jahrhundert, folgten die Montalais de Vern im 15. und 16. Jahrhundert, die La Jaille im Jahre 1451, die Brie-Serrant und die d´Andigné. Ende des 16. Jahrhunderts wechselte das Grundstück durch Heirat zur Familie der d´Andigné, welche die Domäne bis 1730 behielten, als die de Cumont die neuen Besitzer wurden. Einer der Nachkommen dieser Familie Arthur de Cumont, der das Landgut 1874 erbte, war damals Bildungsminister. In unserer Epoche war das Grundstück lange Zeit in Besitz von Mr Gasiorowski, dem Bürgermeister von Saint-Georges. 1988 wurde das Schloss vom vorherigen Besitzer erworben, nachdem es unter langen Jahren der Verwahrlosung gelitten hatte und zu verfallen drohte. Nach über fünf Jahren beträchtlicher Bauarbeiten hat das Schloss von Epinay nun seinen Glanz aus vergangener Zeit wieder gefunden.

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Die Domäne erinnert außerdem an einen der angesehensten Namen der französischen Literaturgeschichte: Jean RACINE, dessen Andenken wunderlicherweise an die Geschichte
von Epinay geknüpft ist und im Besonderen an das Priorat. Zur
Erlangung dieses Amtes im Jahre 1666 wurde er, in Folge der Resignation seines Onkels
Antoine Sconin – seinerseits Domherr von Uzès und Prior von
Epinay –, in einem Prozess Le Ferron gegenübergestellt.Nach dreijährigem Gerichtsverfahren gab Racine den Titel des Priors von Epinay auf und verarbeitete diese Schikanen in der einzigen Komödie, die er schrieb:"Les Plaideurs" (die Prozessführenden): "die Schikane ist eine Sprache, die mir fremder ist als jeder anderen Person, und ich habe von ihr nur ein paar barbarische Wörter gebraucht, die ich im Gerichtssaal gelernt haben könnte, in einem Prozess, den weder meine Richter noch ich selbst jemals richtig verstanden haben."
Die Gräfin von Pimbèche, eine Figur dieser berühmten Komödie, verdankt teilweise ihre Existenz dem umstrittenen Titel des Priors von Epinay, den Racine im Vorwort zu "Andromaque" zumindest erwähnt.

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Chambre et table d'hôtes à Saint Georges Sur Loire

[remonter]   © www.chateauepinay.fr

 
Chambre d'hôtes en Anjou, château en bord de Loire, la vallée de la Loire, table d'hôtes